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Aktuelles für Stummfilminteressierte
Filme, Geschichte, Termine, Restaurierungen, Stars, Festivals und mehr.
Die bewegte und bewegende Frühzeit des Kinos wird lebendig!
Newsletter 05-2021
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"Das Salz Swanetiens" auf ARTE: Interview mit der Musikerin Masha Khotimski

In der Nacht von 24. auf den 25. Mai 2021 ist um 00.40 Uhr auf ARTE TV "Das Salz Swanetiens" (1930) zu sehen. Zudem kann der Film von 24. Mai 2021 bis 22. Juni 2021 in der ARTE-Mediathek abgerufen werden.

Regisseur Michail Kalatozov kam es bei seinem Debütfilm auf starke, emotionalisierende Bilder an, die das harte Leben und die tief verwurzelte Spiritualität in der kaukasischen Gebirgsregion zeigen. Gesendet wird eine Restaurierung des Filmmuseums München mit einer Musik der in Kiew geborenen Komponistin und Pianistin Masha Khotimski. Stummfilm Magazin hat sich mit der Musikerin über ihre Arbeit zu "Das Salz Swanetiens" unterhalten:

"Die Begegnung mit "Das Salz Swanetiens" war für mich eine ganz besondere Zeit. Als ich mir immer wieder die mächtigen Bilder ansah, lief mir zeitweise ein Schauder über den Rücken. Es vergingen Monate und ich prägte mir schon jeden Bildschnitt und jede Bewegung im Film ein ... bis schließlich „Swanetien“ mich zu den fehlenden Tönen, Geräuschen und Klängen begleitete."
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"100 Facts about Babelsberg": Interview mit Autor Sebastian Stielke

Im be.bra verlag ist aktuell das vom Filmmuseum Potsdam herausgegebene Buch „100 Facts about Babelsberg“ erschienen. Stummfilm Magazin hat sich mit Sebastian Stielke über sein Buch und das legendäre Filmstudio unterhalten:

"Bereits in der Stummfilmzeit entstehen hier bahnbrechende und filmhistorisch wichtige Filme, ob "Der letzte Mann" und "Die Nibelungen" oder "Metropolis" und "Frau im Mond". Aus Babelsberg stammen Beiträge zum "expresssionistischen Film", zum ersten seriellen Erzählen, Babelsberg ist Revue-Mekka und Ort zahlreicher Erfindungen in den technischen Abteilungen. Viele weltberühmte Leute, von den 1910er Jahren bis heute, haben hier gearbeitet, Babelsberg ist ein "siebter Himmel" für Filmemacher."
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Vor 100 Jahren: Uraufführungen von "Danton" und "Scherben"

Am 01. Mai 1921 wurde "Danton" im Berliner Ufa-Palast am Zoo uraufgeführt. Nach "Madame Dubarry" von 1919 war er der zweite große deutsche Film über die französische Revolution. Und am 27. Mai 1921 kam Lupu Picks "Scherben" in die Kinos, ein sorgfältig inszenierter, brilliant ausgeleuchteter und effektiv geschnittener Film mit vielschichtigen Deutungsebenen.

Autor Arndt Pawelczik stellt die zwei meisterhaften Werke im Rahmen der Stummfilm Magazin-Initiative "100 Jahre Stummfilm-Klassiker der Weimarer Republik" vor.
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Tipps und Aktuelles

Vom 12. bis 22. August 2021 veranstaltet der Förderverein Filmkultur Bonn e.V. zum 37. Mal Deutschlands größtes Stummfilmfestival, die "Internationalen Stummfilmtage – Bonner Sommerkino". Einen Ausblick auf das Event gibt es hier.

Die aktuelle Ausgabe von "Filmblatt" (Ausgabe 75, Frühjahr 2021) ist auch für Freund*innen des Stummfilm wieder eine interessante Lektüre. So schreibt Stummfilmmusiker Richard Siedhoff unter dem Titel "Ein sinfonisches Gedicht" über die Konstruktion und Rekonstruktion der Originalmusik von Hans Landsberger (1890–1941) zu "Der Golem, wie er in die Welt kam" (D 1920) und Barbara Elkeles wandelt "Auf den Spuren eines Vergessenen" und beleuchtet Landsberger Leben. In einem weiteren Beitrag widmet sich Philipp Stiasny jüdischen Themen im Kino der Weimarer Republik. mehr

Bis zum 20. Juni 2021 zeigt das Museum für Gestaltung Zürich eine Ausstellung über den international tätig gewesenen Kostümbildner René Hubert. Von den 1920er- bis zu den 1950er-Jahren kleidete Hubert Hollywoodstars wie Ingrid Bergman, Marlene Dietrich, Gloria Swanson und Shirley Temple ein. In der Stummfilmzeit war er auch in Deutschland tätig und unter anderem für die Kostüme bei "Asphalt" (1929) und "Die wunderbare Lüge der Nina Petrowna" (1929) zuständig. Ergänzend zur Austellung zeigt das Zürcher Kino Filmpodium eine Auswahl an Filmen, für die René Hubert die Kostüme entworfen hat. mehr

In der Nacht von 06. auf den 07. Juni 2021 ist um 00.35 Uhr auf ARTE eine restaurierte Fassung des österreichischen Biopics "Beethoven" (1927) mit einer neuen Musikeinspielung von Malte Giesen als TV-Erstausstrahlung zu sehen. Zudem kann der Stummfilm vom 05. Juni bis 05. Juli 2021 in der Arte-Mediathek abgerufen werden. mehr

Seit dem 20. Mai 2021 gibt es im virtuellen Kinosaal "Metropolis+" ein Nachspiel von Filmen aus dem im November 2020 ausgefallenen Kinoprogramm vom XVII. cinefest, das sich dem Thema "Kino, Krieg und Tulpen. Deutsch-Niederländische Filmbeziehungen" widmete. mehr

Noch bis 27. Juni 2021 ist der Kinogarten des Filmarchiv Austria ein Schaufenster für das aktuelle österreichische Filmschaffen. Ergänzend werden beim Open-Air-Festival auch frisch restaurierte Stummfilmproduktionen gezeigt. mehr
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